
Region präsentiert sicherheitsrelevante Stärken in Berlin
Unter dem Leitmotiv „NordHessen stark: Nordhessens Beitrag für Deutschlands Sicherheit“ präsentiert sich die Region am 16. April 2026 in der Vertretung des Landes Hessen als ein immer bedeutenderer sicherheits- und innovationspolitischer Standort. Der Parlamentarische Nordhessenabend bringt hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik, Wirtschaft, Wissenschaft und sicherheitsrelevanten Institutionen zusammen, um über die zukünftige Wehrhaftigkeit, digitale Souveränität und widerstandsfähige Infrastrukturen zu diskutieren.
Schon bei der Eröffnung wurde deutlich, dass Nordhessen sein sicherheitsrelevantes Profil selbstbewusst, aber mit realistischem Anspruch präsentiert. Kai Georg Bachmann, Geschäftsführer des Regionalmanagements Nordhessen, formulierte es so: „Wir wollen nicht größer erscheinen, als wir sind – aber wir wollen sichtbar machen, dass Nordhessen längst zu den Regionen gehört, die für die sicherheitsrelevanten Herausforderungen Deutschlands Lösungen anbieten können.“
Bund und Land setzen sicherheitspolitische Leitplanken
Ein Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der sicherheitspolitischen Perspektive des Bundes. Sebastian Hartmann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, machte deutlich, wie stark Regionen wie Nordhessen für das Funktionieren der Wehrhaftigkeit Deutschlands inzwischen geworden sind. Hartmann betonte, dass „regionale Technologie‑ und Industriecluster unverzichtbar für die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr und für die technologische Souveränität des Landes“ seien. Seine Worte verliehen dem Abend eine politische Klarheit, die über das regionale Interesse hinausweist.
Auch die Landesregierung hob die Rolle Nordhessens hervor. Staatssekretärin Ines Fröhlich unterstrich die wirtschaftliche und infrastrukturelle Bedeutung der Region: Nordhessen verfügt über Kompetenzen, die das Land Hessen strategisch stärken – von Energie und Logistik über IT‑Sicherheit bis hin zur Industrie. Diese Vielfalt bildet ein Fundament, auf dem wir gemeinsam weiter aufbauen müssen.“
Ihre Aussage spiegelte das wider, was viele der anwesenden Akteure eint: das Bewusstsein, dass Resilienz, Digitalisierung und Energie‑ und Versorgungssicherheit nicht isoliert betrachtet werden dürfen.
Nordhessen als verlässlicher Partner für nationale Sicherheit
Besondere Aufmerksamkeit galt den Stimmen aus der nordhessischen Wirtschaft. Ob IT‑Sicherheit, Energiewirtschaft oder industrielle Lieferketten – die Region verfügt über Unternehmen, die in Deutschland eine relevante Rolle spielen.
Eric Quiring, Vice President der SMA Solar Technology AG, beschrieb die Verbindung von Technologie und Sicherheit so: „Energie‑ und IT‑Infrastrukturen sind heute zentrale sicherheitspolitische Systeme. Nordhessen bietet ein Innovationsumfeld, in dem wir Technologien entwickeln können, die für das Land von strategischer Bedeutung sind.“
Auch aus dem Bereich der Digitalisierung gab es deutliche Signale. Unternehmen wie Micromata, BME oder Vertreter weiterer Branchennetzwerke machten klar, dass Nordhessen ein funktionierendes Ökosystem aus Software‑Kompetenz, Forschung und kritischen Infrastrukturen vorweisen kann.














