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Europäisches SCALE UP-Projekt virtuell zu Besuch
 

Nach dem erfolgreichen Stakeholder-Meeting im Februar wurden die hessischen Best Practices im Rahmen eines virtuellen Studienbesuchs nun einem europäischen Publikum präsentiert. Das Foto ist im Rahmen des regionalen Stakeholder-Meetings im Februar entstanden.

Best Practices aus Nordhessen inspirieren andere Regionen

Politische Instrumente zu verbessern, die die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einer Region steigern, ist das Ziel des Interreg Europe-Projekts SCALE UP. Am 9. September fanden sich 67 SCALE UP-Stakeholder aus Hessen und europäischen Partnerländern zu einem virtuellen Studienbesuch für die Region Nordhessen zu-sammen. Drei hessische Vorzeigeprojekte standen dabei im Mittelpunkt, deren Übertragbarkeit auf andere Regionen nun analysiert wird. Zwei von ihnen kommen aus Nordhessen.

Als Best Practices ausgewählt
Das Innovation Lab von MoWiN.net und die Innovationsberatung IHK Hessen innovativ aus Nordhessen sowie die ScaleUp Initiative des EEN Hessen wurden im Rahmen des Studienbe-suchs als Best Practices ausgewählt. Sie tragen erfolgreich zur Wachstums- und Innovationsför-derung von KMUs bei und könnten als Blaupausen für andere Regionen dienen.

Unternehmen und Universität vernetzen
Das MoWiN Innovation Lab zielt darauf ab, kooperative Projekte aus Forschung und Entwick-lung (F+E) durch das gezielte Vernetzen von Unternehmen und Universität zu fördern. KMUs aus der Region können hier ihre eigenen Innovationen präsentieren und erhalten im Rahmen eines Workshops eine fundierte Beratung von einem fachlich ausgewählten Expertenpanel. Die bisherigen Innovation Labs standen unter anderem unter den Titeln „Patente“ oder „Data Sci-ence“. „Die Innovationsbereitschaft in KMUs ist groß. Das Angebot des MoWiN Innovation Labs hilft Unternehmen dabei, ihre Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zielgerichtet voranzubrin-gen und die Wahrnehmbarkeit bei möglichen Partnern zu erhöhen“, betont Dr. Astrid Szogs, Geschäftsführerin von MoWiN.net e.V. und Best-Practice-Inhaber MoWiN Innovation Lab.

Innovationen erfolgreich managen
Ziel des zweiten Best Practice, IHK Hessen innovativ, ist es, IHK-Mitgliedsunternehmen und Gründer in Fragen des Innovationsmanagements und bei überschneidenden Themen zu unter-stützen, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern oder zu erhalten. „Als IHK Hessen inno-vativ begleiten wir Innovatoren in der Planung, Förderung und Steuerung ihrer Innovationen, damit aus ihren Entwicklungen Erfolge werden können“, hebt Michael Dietzsch, Innovations- und Technologiereferent der IHK Kassel-Marburg und Best-Practice-Inhaber der Innovationsbera-tung IHK Hessen innovativ, hervor.

Finanzierung ermöglichen

Die ScaleUp Initiative des EEN aus Wiesbaden bietet individuelle Unterstützung für Scale-ups in ihrem Wachstum sowie Unterstützung bei Finanzierungsmöglichkeiten. In Zusammenarbeit mit Business Angels Frankfurt Rhein-Main bietet es das Veranstaltungsformat „Matching Series A“ an und damit Scale-ups die Chance, sich vor Venture Capital-Gesellschaften und weiteren In-vestoren zu präsentieren.

Europäischer Austausch
Gestartet wurde das auf drei Jahre angelegte Projekt SCALE UP im August 2019. Neben dem Regionalmanagement Nordhessen sind das Land Hessen, die Hessen Trade & Invest GmbH und das IT-Netzwerk Nordhessen als Partner beteiligt. Ein europäisches Konsortium mit weite-ren Akteuren aus Belgien, Großbritannien, Griechenland, Italien, Polen und Spanien widmet sich dem Erfahrungs- und Wissensaustausch von Regionen untereinander, durch den ein gemein-samer Lernprozess vorangetrieben wird. Für die einzelnen Regionen werden dabei auch Akti-onspläne entwickelt.

Online Study Visit
Zentraler Bestandteil von SCALE UP sind gegenseitige Studienbesuche. Damit diese auch in Zeiten von Covid-19 aufrechterhalten werden können, entwickelte das Projektkonsortium eine Online-Study-Visit-Methode für den virtuellen Studienbesuch. Sie wurde vom Interreg Europe-Programm als Best Practice ausgezeichnet und wird künftig auch in anderen Projekten genutzt.


Hinweis für die Redaktionen:
Für weitere Informationen können Sie sich wenden an Manuel Krieg Tel.   +49 (0) 561 970 62-28 oder Dr. Astrid Szogs, Tel.   +49 (0) 561 970 62-19