Beim 2. regionalen Stakeholdermeeting im Rahmen des Projekts PERSIST in Wiesbaden stand erneut der enge Austausch zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und regionalen Netzwerken im Mittelpunkt. Ziel des Treffens war es, Impulse für die Weiterentwicklung der Hessischen Innovationsstrategie zu sammeln und regionale Perspektiven stärker einzubinden.
Für MoWiN.net e.V. und die Regionalmanagement Nordhessen GmbH war es besonders wichtig, die Erfahrungen, Bedarfe und Potenziale aus der Praxis einzubringen. Der Austausch machte deutlich: Innovationspolitik kann dann besonders wirksam sein, wenn sie regionale Stärken berücksichtigt, Akteure vor Ort einbindet und den Transfer von Ideen in konkrete Anwendungen unterstützt.
Aus der Diskussion nehmen wir insbesondere vier zentrale Punkte mit:
- Cluster gezielter fördern: Clusterstrukturen sind wichtige Plattformen für Kooperation, Wissenstransfer und Innovationsprozesse. Eine stärkere Clusterförderung kann dazu beitragen, regionale Innovationsökosysteme nachhaltig zu stärken.
- Akteure vor Ort enger einbinden: Unternehmen, Hochschulen, Netzwerke, Kommunen und weitere regionale Akteure sollten noch stärker in strategische Prozesse einbezogen werden. Gleichzeitig braucht es eine bessere Abstimmung untereinander.
- Regionale Stärken weiterentwickeln: Das Prinzip „Stärken stärken“ bleibt ein wichtiger Ansatz. Bestehende Kompetenzen sollten gezielt ausgebaut und mit neuen Innovationsfeldern verknüpft werden.
- Transfer und Kommerzialisierung stärken: Gründung und Innovation sind beide wichtige Bestandteile eines funktionierenden Innovationssystems. Gleichzeitig muss klarer herausgearbeitet werden, wie gute Ideen, Forschungsergebnisse und technologische Entwicklungen stärker in die Anwendung und Kommerzialisierung gebracht werden können.
Für Nordhessen sehen wir dabei insbesondere Potenziale in den Bereichen Defence & Space. Zugleich bleiben die etablierten regionalen Stärken in Mobilität und Logistik weiterhin zentrale Kompetenzfelder, die auch künftig eine wichtige Rolle für die Innovationsentwicklung der Region spielen.
Wir danken allen Beteiligten für den offenen und konstruktiven Austausch, insbesondere Angelina R. Breithaupt und Dr. Detlef Terzenbach. Formate wie dieses liefern wichtige Impulse, um Hessen und Nordhessen als Innovationsstandort weiter zu stärken.
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