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Prognose 2018: Viessmann stellt ein, Conti sieht Zuwachs
 

2018 wird für Deutschland ein weiteres Boomjahr, prognostizieren Wirtschaftsexperten. Und auch in Waldeck-Frankenberg blicken die großen Arbeitgeber zuversichtlich auf die kommenden Monate.

Umsatzstark hat der Continental-Konzern das Jahr 2017 beendet. Dazu beigetragen haben laut Finanzvorstand Wolfgang Schäfer unter anderem das Wachstum des Industriespezialisten ContiTech und das Geschäft mit Winterreifen, deren starken Absatz im Vorjahr Continental in 2017 noch einmal übertroffen hat. Insbesondere die Reifensparte gilt trotz schwankender Rohmaterialpreise als Ertragsperle. Für 2018 rechnet der Continental-Konzern mit einem Umsatzzuwachs auf rund 47 Milliarden Euro.

 

Continental erwartet gute Auslastung

Auch der Standort Korbach will seinen Teil beitragen: „Wir gehen davon aus, dass wir eine ähnlich gute Auslastung erreichen wie im vergangenen Jahr“, sagte Werksleiter Lothar Salokat.

Das Allendorfer Heiz- und Kältetechnik-Unternehmen Viessmann will weiter investieren und zusätzliche Mitarbeiter einstellen. „Wir gehen aufgrund der vorliegenden Prognosen davon aus, dass sich die positive Entwicklung der Wirtschaft auch in unserer Branche fortsetzt“, erklärten Prof. Dr. Martin Viessmann und dessen Sohn Maximilian. Energiewende und Digitalisierung seien die großen Herausforderungen. „Wir sehen uns für diese Herausforderungen gut gerüstet. Ein wichtiger Schritt dazu war die Einleitung des Generationswechsels“, erklärten Martin und Maximilian Viessmann.

 

Viessmann: Mehr Beschäftigte in Allendorf

„Nach Fertigstellung unseres Technikums planen wir Investitionen in die Entwicklung neuer Produkte, die Erweiterung und Modernisierung bestehender Anlagen sowie die digitale Transformation. Die Zahl der Beschäftigten am Standort Allendorf wird aus heutiger Sicht leicht wachsen.“

 

HNA, 25.01.2017, von Thomas Hoffmeister und Lutz Benseler