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Technoform will schnell starten
 

Baubeginn für neues Werk im „Langen Feld“ in Niederzwehren für Oktober angestrebt

 Die Kasseler Technoform-Gruppe, die – wie berichtet – ein neues Werk im Gewerbegebiet „Langes Feld“ in Niederzwehren errichten will, hofft auf einen Baubeginn bereits im Oktober. Das erklärte die Prokuristin der Bautec Sparte, Hellena Kreuter, anlässlich der Unterzeichnung des Kaufvertrags mit der Stadt Kassel.

 

Technoform erwirbt eine 21 000 Quadratmeter große Fläche und wird die Produktion von Isolierprofilen für Fenster, Türen und Fassaden aus Aluminium mit rund 200 Mitarbeitern bis Mitte 2019 von seinem Stammwerk in Fuldabrück an den neuen Standort verlegen. Die Investitionskosten beziffert das Unternehmen mit weltweit 1200 Beschäftigten – davon 500 an mehreren Standorten in und um Kassel – mit 20 Millionen Euro. Das vom Kasseler Architekturbüro HHS geplante Werk soll nach den neuesten energetischen, arbeitsmedizinischen und produktionstechnischen Erkenntnissen entstehen und in Sachen Effizienz und Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen.

 

Die Energieversorgung erfolgt über ein eigenes gasbetriebenes Blockheizkraftwerk. Bautec-Geschäftsführer Dr. Mathias Behrens begründete den Neubau mit aktuellen und erwarteten Geschäftszuwächsen insbesondere durch den energetischen Nachholbedarf im europäischen Ausland. Kassels Oberbürgermeister Christian Geselle unterstrich die große Bedeutung der Investition, mit der 200 Arbeitsplätze gesichert würden.

 

Wie berichtet, soll das „Lange Feld“ in der Endausbaustufe 76 Hektar umfassen. Der erste Bauabschnitt mit 25 Hektar ist bereits erschlossen und baureif, wovon laut Geselle dreieinhalb Hektar verkauft und weitere eineinhalb reserviert sind. Zwei Handwerksbetriebe haben bereits mit ihren Neubauten begonnen.

 

Die Erschließung des zweiten, 27 Hektar großen Abschnitts hat die Stadt um ein Jahr auf 2020 vorgezogen, sodass diese Fläche ab 2021 zur Verfügung steht. Später soll der letzte, etwa 21 Hektar große Abschnitt folgen. Geselle bezeichnete das „Lange Feld“ als zentrales Projekt zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt sowie zur Sicherung von bestehenden und Schaffung neuer Arbeitsplätze.



HNA, 02.10.2017, von José Pinto