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Status Quo Breitbandausbau in Nordhessen
 

Bereits 50 Bauabschnitte mit über 420 Ortsteilen konnten bautechnisch fertiggestellt werden und an die Netcom Kassel für eine Inbetriebnahme übergeben werden.

Hierfür wurden bisher über 1900 km Trasse gebaut und rund 1290 Multifunktionsgehäuse gesetzt. Weitere 12 Bauabschnitte mit rund 150 Ortsteilen sind in Bau oder Planung für einen Baubeginn bis Ende 2019 (siehe beigefügte Ausbauplanung; Änderungen vorbehalten). Die Tiefbauarbeiten werden voraussichtlich bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Zu einem Bauabschnitt gehören immer mehrere Orte. Der Ausbau der einzelnen Ortsteile ist dabei eine Sache, um aber alle mit dem Telekommunikationsnetz zu verbinden (und damit auch mit dem Internet), muss der übergeordnete Versorgungsring des Kernnetzes (der Backbone-Ring) durchgängig aufgebaut und an das Netz angeschlossen sein. D.h. auch wenn der Bau von Rohren und Schränken bereits erfolgt ist, kann das Datensignal erst später eingespeist werden.

Nach Fertigstellung der passiven Infrastruktur in den einzelnen Ortsteilen durch die BNG bzw. Weigand Bau bedarf es für die Verfügbarkeit von Kundenanschlüssen im Anschluss noch der Installation der aktiven Technik (u.a. Strom, Kupferanbindung, Kundensaufschaltung etc.) in die Verteilerschränke durch die Netcom Kassel. Damit die jeweilige Teilregion hier letztlich mit dem Datensignal versorgt werden kann, muss sie zudem auch noch an den übergeordneten Versorgungsring des Kernnetzes angeschlossen werden. Die terminliche Verfügbarkeit des Internetdienstes bei den Kunden hängt insofern nach Netzerrichtung durch uns von den sich anschließenden Aktivitäten der Netcom Kassel ab.

Kürzlich wurde die Freigabe durch die Bundesnetzagentur und die Genehmigung des Bundesministeriums für Verkehr und Digitale Infrastruktur für die neue Vectoring-Technik für das Breitbandausbau Projekt in Nordhessen erteilt. Damit stehen ab sofort nicht nur bis zu 50 MBit/s, sondern bis zu 100 Mbit/s für die Endkunden im gesamten Ausbaugebiet der Breitband Nordhessen zur Verfügung.

Was ist Vectoring überhaupt?


Vectoring ist eine Technik, die Störsignale – das sogenannte „Nebensprechen“ – kompensiert, so dass höhere Übertragungsraten je Teilnehmeranschluss möglich sind. Für diese Technik ist es allerdings notwendig, dass nur ein Netzbetreiber Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung hat, da das Verfahren den Zugriff auf alle Kupferadern in einem Kabel voraussetzt. Aus diesem Grund erhält jeweils nur ein Netzbetreiber pro Kabelverzweiger die Genehmigung durch die Bundesnetzagentur für den Einsatz der Vectoring-Technik.