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Boom in Baunatal: VW-Werk jetzt bei 17.100 Mitarbeitern
 

500 Frauen und Männer mehr

Aktuell arbeiten 500 Frauen und Männer mehr im Baunataler Werk als noch vor wenigen Wochen. Diese Zahl nannte Betriebsratschef Carsten Bätzold am Rand des Standortsymposiums, bei dem sich das Werk mit seinen Innovationen dem Vorstand präsentierte.

 

Direktschaltgetriebe sorgen für mehr Arbeitsplätze

Immer mehr VW-Kunden wollen Direktschaltgetriebe in ihren Fahrzeugen haben. Das sorgt für zusätzliche Beschäftigung im zweitgrößten deutschen VW-Werk. „Wir erleben da gerade eine Sonderkonjunktur“, betonte Werkleiter Thorsten Jablonski im Gespräch mit der HNA. Noch bekomme man genügend Fachkräfte, sagte er. Künftig sei aber ein Fachkräftemangel auch bei VW nicht auszuschließen. Schon jetzt bedient sich Kassel bei anderen VW-Werken, 140 Mitarbeiter kommen von anderen Standorten.

Besondere Herausforderungen hat das Werk durch die Umstellung von Teilen der Produktion auf die Fertigung einer neuen Elektromotorengeneration zu stemmen. 

Ab Ende 2019 soll bei VW in Baunatal der neue E-Antrieb für die Modelle der I.D.-Familie gebaut werden und gleichzeitig die Plattform für diese Autos.

 

200 Mitarbeiter für Bereich E-Fahrzeuge

Laut Jablonski werden derzeit dafür moderne Produktionslinien in der ältesten Halle des VW-Werkes, der Halle 1, eingepflanzt. Die Nachfrage nach E-Fahrzeugen steige, so der Werkleiter. Zunächst sollen 200 Mitarbeiter in diesem Bereich starten.

Bätzold und Jablonski berichteten von großer Zustimmung der VW-Vorstände und des Betriebsrates für die Arbeit am Standort, dazu gehörten Komponentenvorstand Thomas Schmall, Personalvorstand Gunnar Kilian, Arno Antlitz, Finanzvorstand der Marke, sowie Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh.

 

HNA, 29.05.2018, von Sven Kühling